Jonas Aebi

Stadtforschung | Sozialwissenschaft | Textarbeit

STUDIE

Wohnungsnot sozial benachteiligter Personen im Kanton Basel-Stadt

FHNW, 2021

Im Auftrag der C. & R. Koechlin-Vischer-Stiftung identifiziert diese Vorstudie Lücken der Wohnhilfe und unter sucht Probleme und Herausforderungen sozialarbeiterischer Massnahmen gegen Wohnungsnot im Kanton Basel-Stadt. Mit Blick auf die bestehende Forschung argumentiert die Studie, dass der Fokus auf die Problemlagen der Verdrängung und des fehlenden Zugangs zu bezahlbarem Wohnraum gelegt werden sollte.
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STUDIE

Angebotslücke Wohnen für junge Erwachsene im Raum Basel

FHNW, 2022

Die von «DAS DACH. Stiftung für sozialen Arbeits- und Wohnraum» in Auftrag gegebene Studie befasst sich mit den Herausforderungen, denen junge Erwachsene im Raum Basel in Bezug auf das Wohnen begegnen. Sie identifiziert Handlungsfelder für private Stiftungen und schlägt das Projekt «Wohnhotel – Übergangswohnen für junge Erwachsene» vor. download


PLAKAT

Betongold Klybeck / Kleinhüningen

Stadt für Alle, 2022

In Zusammenarbeit mit Stadt für Alle Basel: Das Plakat Betongold Klybeck / Kleinhünigen fragt danach, wem die zwei Kleinbasler Quartiere gehören. Es zeigt die historische Veränderung der Eigentumsverhältnisse von Boden und Wohnungen – und diskutiert die sozialen Folgen der zunehmenden Renditeorientierung.
Link zur Plakatserie Betongold


Artikel

Der heilige Boden / The Sacred Ground

For Magazine, 2023

Artikel im Begleitheft zur Ausstellung von Judith Kakon im For Space in Basel 2023. Text zu Bodeneigentum, Christoph Merian, die CMS und die Kunst in der Art-Basel-Stadt: «Jonas Aebi führt uns über heiklen, heiligen Boden in die Widersprüchlichkeit des kritischen Diskurses, der in Basel sowohl durch Immobilienrendite ermöglicht wird, als auch zu deren Bestehen beiträgt. Aebi präsentiert die Stadt als Œuvre und macht sichtbar, inwiefern städtischer Boden in Basel keiner wirklich demokratischen Kontrolle unterliegt.»
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STADTRUNDGANG

Verstrickungen des globalen Basels mit Südamerika und der kolonialiserten Welt

mit Basel Kolonial, Culturescapes, 2021

Obwohl die Schweiz eine «Nation ohne Kolonien» ist, haben Menschen, Kultur und Politik des «neutralen» Landes eine aktive Rolle in der Kolonialisierung des Globalen Südens gespielt. CULTURESCAPES geht deshalb mit dem Netzwerk «Basel Kolonial» auf einen zweiteiligen Rundgang, auf eine Spurensuche nach postkolonialen Verstrickungen der Stadt und der Schweiz.
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MEDIEN

Stadtentwicklung und Zwischennutzungen

Luc Ruffieux, Stadtrand, Radio X, September 2021

«In unserer Septembersendung haben wir uns den grösseren Zwischennutzungen in Basel gewidmet, wie sie insbesondere in den alten Industriegebieten (zum Beispiel auf dem Lysbüchel, im Klybeck oder im Hafen) anzutreffen sind. Über sie haben wir mit dem Stadtforscher, und Vereinsmitglied von «Stadt für Alle», Jonas Aebi gesprochen und haben ihn nach grösseren stadtpolitischen Zusammenhängen gefragt.»
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ARTIKEL

Dem Finanzkapitalismus den Boden entziehen

mit Luisa Gehriger, Widerspruch 75, 2020

Ansätze einer «Sozialisierung von hinten»: Die Vergesellschaftung von Wohnraum ist möglich. Ein Blick auf das Rote Wien, die Logik der Enteignung und politische Strategien.
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Cover Widerspruch 75

MEDIEN

Ein Garten gegen den Stadtkollaps

Olivier Christe, Tre!bhaus Podcast, Episode 19, Juni 2020

«Wir leben zunehmend auf einem urbanisierten Planeten. In den Städten dieser Welt wird sich entscheiden, ob wir unser Ziel – maximal 1.5°C globale Erhitzung – erreichen werden oder nicht. Ein klimagerechter Städtebau ist auch einer, der zu weniger Ungleichheit und Armut führt. Und einer, in den sich die «urban poor» mit eigenen Lösungen einbringen können.»
hören (Interview ab 39:50)


ARTIKEL

Mieter:innenproteste als politische Raumproduktion

SGV-Bulletin 109/3, 2019

Steigende Mieten sind ein viel diskutiertes gesellschaftliches Problem. Wohnraumkämpfe in Basel zeigen, dass in Protestpraktiken gegen Verdrängung neue Formen von Eigentum, Wohnen und Selbstverwaltung entstehen. Ein Erfahrungsbericht und Plädoyer für eine Kulturwissenschaft, die ihre Forschung als politische Tätigkeit versteht.
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ARTIKEL

«Mattenstrasse bleibt!»

Ordnungen in Alltag & Gesellschaft, Verlag k&n, 2019

Eine Anthropologie des Politischen zur Analyse der Eigentumsordnung in Städten. Ein Beitrag im Sammelband «Ordnungen in Alltag & Gesellschaft», herausgegeben von Stefan Groth und Linda Mülli. Eine Suche nach kulturwissenschaftlichen Ansätzen, die Eigentum als kulturelle Praxis verstehen – um daraus politische Strategien zu untersuchen, den Boden unter demokratische Kontrolle zu stellen.
Zum Buch


ARTIKEL

Luzern: «Ein Zentrum, um das uns viele Städte beneiden.»

mit Riccardo Pardini, Hinter den Gleisen, Seismo, 2018

Die Produktion von Peripherie und Zentralität rund um den Bahnhof Luzern. Ein Beitrag im Sammelband «Hinter den Gleisen», herausgegeben von Katharina Graf und Niklaus Reichle. Die Geschichte des Luzerner Bahnhofs, gelesen mit Ansätzen, die die Produktion des Raumes als konfliktgeladene Aushandlung gesellschaftlicher Verhältnisse verstehen.
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ARTIKEL

Ist das noch Rotes Wien oder schon neogrüner Kapitalismus?

WOZ, 20/2017

Am Stadtrand Wiens entsteht bis 2028 die Seestadt Aspern, ein neuer Stadtteil für 20 000 Menschen. Ein Zukunftslabor für das 21. Jahrhundert? Oder ein Refugium des suburbanen Spiessertums?
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ARTIKEL

Wenn die Big Pharma die Stadt plant

Zwischenberichte 001, ETH Zürich, 2017

Gastartikel zur Stadtentwicklung von Basel Nord, die im Zuge der Planung der Nordtangente einsetzte und mit dem Bau des Novartis Campus und des Projekts ProVolta zur Aufwertung der Arbeiter:innenquartiere führte. Erschienen in Zwischenberichte 001, im Rahmen des Seminars «Gentrification in Zürich: Die Weststrasse im Wandel» im Frühling 2017 am Departement Architektur der ETH Zürich.
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REZENSION

Piñeiro/Winzeler: Wohnungsnot als gesellschaftlicher Konflikt

Widerspruch 70, 2017

Rezension zum Sammelband über Alfred Kunz und die Gemeinnützige Stiftung Wohnhilfe Basel. Schwabe Verlag Basel (302 S.). Fokus auf den Einleitungstext von Esteban Piñeiro und Seraina Winzeler zu den Wohn-, Freiraum- und Jugendbewegungen der 60er bis 80er-Jahre.
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REZENSION

Henri Lefebvre: Das Recht auf Stadt

Widerspruch 68, 2016

Rezension zur erstmaligen deutschen Übersetzung von Henri Lefebvres Klassiker «Le droit à la ville», übersetzt von Birgit Althaler. Edition Nautilus, Hamburg 2016 (219 S.).
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ARTIKEL

Elf Thesen für eine Medienoffensive von links

mit Kaspar Surber, Widerspruch 67, 2016

Bestehende linke Medien sollten gestärkt und Möglichkeiten neuer Projekte, Formate und Inhalte ausgelotet werden. Ziel dieser Thesen ist es deshalb, einen Anstoss für eine Diskussion zu geben, was eine solche Medienoffensive beinhalten könnte.
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ARTIKEL

Griechenland: Ein Staat wird ausverkauft

WOZ, 22/2014

Ob Bahn, Post, Strom- und Wasserversorgung: Griechenland versucht derzeit, grosse Teile seines Staatsbesitzes zu verkaufen. Doch die bisherigen Erträge sind gering und die absehbaren Folgekosten hoch.
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